Foto veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von H. Pangerl, Löchgau.

KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz - Herzlich willkommen!

Israelische Schülergruppe zu Gast in der Gedenkstätte – Zeitzeugengespräch mit Wendelgard von Staden

Die israelischen Schüler hatten ihren Zeitzeugenbericht „Nacht über dem Tal gelesen.

Eine israelische Schülergruppe aus dem Oberen Galiläa, der Partnerregion des Landkreises Ludwigsburg, besuchte mit ihren deutschen Partnerschülern am 18. Oktober 2019 die KZ-Gedenkstätte Vaihingen / Enz.

Seit 20 Jahren führt das Robert Bosch Gymnasium in Gerlingen regelmäßig einen Schüleraustausch mit der Regional High School Har Va`Gai (Har Vagay) aus dem Kibbuz Dafna in Nordgaliläa durch. Im Rahmen des zehntägigen Besuchsprogramms der jungen Israelis besuchen diese mit ihren Austauschpartnern auch immer die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz.

In diesem Jahr erhielten die israelischen Gäste in einem Gespräch mit Wendelgard von Staden Informationen aus erster Hand. Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 01.11.2019

Terminankündigung 1

Szenische Lesung „Zwerland“ – Das Schicksal  von Lena Schaible geb. Auwerder

Donnerstag, 21. November 2019, um 19.30 Uhr im Keller  der Stadtbücherei, Vaihingen/Enz, Marktgasse 6

Eintritt: 10,00 Euro / ermäßigt: 5,00 Euro

Lena Schaible geb. Auwerder steht im Mittelpunkt des Buches „Zwerland“ von  Barbara Knodel. Es erinnert an ein düsteres Kapitel eines Dorfes bei Maulbronn in der Nazizeit, das so oder ähnlich an vielen Orten  passiert sein konnte. Lena  Schaible wurde im Alter von 21 Jahren auf dem Acker im Gewann Zwerland  verhaftet und als Gefangene durchs Dorf geführt. Ihr wurde eine Affäre mit einem polnischen Zwangsarbeiter unterstellt. Jemand hatte sie denunziert.

Nach einem Gefängnisaufenthalt in Maulbronn kam sie in Gestapohaft ins berüchtigte HOTEL SILBER in Stuttgart. Im Heimatort Ölbronn wurde sie trotz eines Freispruches vor Gericht weiter geächtet. Nach vielerlei Mühen konnte sich Lena Schaible geb. Auwerder eine gesicherte Existenz in Vaihingen/Enz aufbauen. Sie war hier Lehrerin und lebte bis zu ihrem Tod 2009 im Ortsteil Kleinglattbach.

Es lesen Gabriele Hintermaier und Boris Burgstaller (Schauspiel Stuttgart)
Musik: Wilma Heuken

Vorverkaufsstelle: Kultur- und Touristinformation der Stadt Vaihingen an der Enz, Marktplatz 5  /Montag: 10-12 Uhr / Dienstag-Freitag: 10-18 Uhr /Samstag: 9-14 Uhr

Terminankündigung 2

Am Samstag, 30. November 2019 bietet die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. um 11.00 Uhr  eine Führung in der Lern- und Gedenkstätte Hotel-Silber in Stuttgart an.
Treffpunkt: Vaihinger Bhf., Anmeldungen bis zum 25.11.2019 unter: Gedenkstaette-Vaihingen@web.de

 

Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten. In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.

Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.

 

 


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