Foto veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von H. Pangerl, Löchgau.

KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz - Herzlich willkommen!

18. Januar 2020: Jahresmitgliederversammlung des Vereins KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz

Verschiedene Vorstands- und Vereinsmitglieder gaben an der Mitgliederversammlung einen Rückblick auf die Arbeit im vergangenen Jahr.  So war dies wieder geprägt von vielen Klassenbesuchen der unterschiedlichsten Schularten. Dabei kommt dem Verein zugute, dass er für die Führungen in letzter Zeit neue Mitarbeiter gewinnen konnte. Bei einigen Schulklassen wurde zur intensiven Nachbearbeitung des Erlebten unser neuer Seminarraum genutzt. Es besuchen auch vermehrt Angehörige ehemaliger Häftlinge die Gedenkstätte als wichtigen Ort für ihr ganz persönliches Gedenken. (z.B. Polen/Franzosen…). In diesem Zusammenhang hat ein polnischer Angehöriger unsere Informationsbroschüre über die Geschichte des Lagers und der Gedenkstätte ins Polnische übersetzt, gedruckt und uns für kommende polnische Besucher zur Verfügung gestellt. Es ist eine Geste der Anerkennung unserer ehrenamtlichen Arbeit. Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Vorankündigung – 75 Jahre Befreiung

 

Letzte Aktualisierung: 27.01.2020

Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten. In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.

Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.

 

 


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