Foto veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von H. Pangerl, Löchgau.

KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz - Herzlich willkommen!

„30 Tage im November“ – die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz ist dabei
Nach dem Motto „Erinnerungskultur stärkt Demokratie“ veranstaltet die zivilgesellschaftliche Initiative „Die Anstifter – InterCulturelle Initiativen e.V.“ aus Stuttgart eine bis jetzt 152 Termine umfassende Veranstaltungsreihe mit dem Namen „30 Tage im November“.

Der Fokus liegt dabei darauf, aufzuzeigen, wohin Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit führen können. Gleichzeitung sollen Wissen und Werte vermittelt werden, die uns befähigen, Frieden, Demokratie und Freiheit immer wieder neu zu fordern, zu bewahren und die Allgemeinen Menschenrechte zu verteidigen!

Hier geht es zur Projektseite „30 Tage im November“ und hier zur Initiative „Die Anstifter“.

Da oben skizzierter Ansatz identisch mit unseren Vereinszielen ist, sind wir mit einer Veranstaltung dabei. Unter dem Titel „Das KZ vor der Haustür – Vaihingen/Enz“ führen wir

am Samstag, den 12. November 2022 von 14 bis 17 Uhr eine öffentliche Führung in der Gedenkstätte durch.

Hier die entsprechende Ankündigung im Veranstaltungskalender von „30 Tage im November“.
Eine Anmeldung unter Gedenkstaette-Vaihingen@web.de ist erforderlich.

Den gesamten Veranstaltungskalender können Sie hier einsehen.

 

Jörg Becker; Foto: Hans Kump

Trauer um Jörg Becker – unser Gründungsmitglied, Vorstand und treibende Kraft im Verein starb überraschend
– ein Nachruf von Dr. Manfred Scheck

Am Morgen des 5. Juli verstarb Jörg Becker, jäh aus einem tätigen Leben gerissen. Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz verliert mit ihm nicht nur eines ihrer Gründungsmitglieder, sondern einen ihrer aktivsten und kreativsten Mitarbeiter. Seit 1990 förderte er Aufbau und Ausgestaltung der Gedenkstätte – zielbewusst, kompetent und stets verlässlich. Er war ein Mann mit weit gespannten Interessen. Neben seinem Lehrerberuf war er als anerkannter Fotograf in der Stuttgarter Jazz-Szene und in der Regionalpolitik aktiv. Einen Großteil seiner Freizeit und seines Engagements widmete er jedoch der Arbeit in der KZ-Gedenkstätte, deren Weg er als stellvertretender Sprecher mehr als 30 Jahre lang maßgeblich mitbestimmte.

Jörg Becker starb wenige Tage vor seinem 72. Geburtstag. Er hatte ein erfülltes Leben. Alle, die ihn kannten, erhofften sich jedoch noch weitere Anregungen seines unermüdlich tätigen Geistes. Der unverhoffte Tod setzte aber allen Hoffnungen ein Ende.

 

 

Krieg gegen die Ukraine

Der Verein KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. verurteilt den gewaltsamen und kriegerischen Angriff Russlands auf die Ukraine. Dieser jedem Völkerrecht zuwiderlaufende Angriff, der größtes Leid und viele Opfer fordert, widerspricht allen Werten wie Gewaltfreiheit, Toleranz, Völkerverständigung und die Achtung der Menschenrechte, denen sich unser Verein verpflichtet sieht. Wir stehen an der Seite der souveränen Ukraine und aller Ukrainer/innen.

 

Liebe Besucher/innen!
Um weiterhin den Schutz unserer Gäste und den unserer Mitarbeiter/innen zu gewährleisten, bleiben die wichtigsten Regeln wie z.B. die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen, das Hygiene- und Abstandsgebot etc. bei uns in Kraft.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Letzte Aktualisierung: am 05.10.2022 im Mitgliederbereich

Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten. In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.

Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.

 


Die Gedenkstätte

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Mitgliederbereich

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