Foto veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von H. Pangerl, Löchgau.

KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz - Herzlich willkommen!

Ab 20. Juni öffnet unsere Gedenkstätte wieder an Sonntagen unter den bekannten Corona-Bedingungen von 14 bis 17 Uhr für Besucher. Es besteht Maskenpflicht.

Führungsanfragen können ab sofort per Mail an Gedenkstaette-Vaihingen@web.de gerichtet werden. Gruppen werden in Teilgruppen geführt. Es gelten die bekannten Corona-Bedingungen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Izhak Akerman

Beunruhigt durch den Gewaltausbruch im Nahen Osten, bei dem sich die Hamas und Israel tagelang bombardierten und dafür gegenseitig die Verantwortung zuschoben, nahm unser Vorstandsmitglied Jörg Becker am 12. Mai Kontakt mit Izhak Akerman auf. Im Telefonat führte der 93-jährige Überlebende des KZ Vaihingen/Enz aus, dass er es furchtbar fände, was religiöse Fanatiker anrichten. In Haifa – seinem Wohnort – gebe es schon seit längerer Zeit Unruhen zwischen jungen Arabern und orthodoxen Juden. Die Angriffe der Hamas auf Israel seien brandgefährlich und Israel sei zu einer Reaktion darauf gezwungen. Er sähe keine Lösung in diesem jahrzehntelangen Konflikt. Trotzdem hoffe er auf einen Stopp der kriegerischen Handlungen.

Er lässt alle herzlich grüßen!

Nur zwei Tage danach erschien in der Stuttgarter Zeitung ein ganzseitiger Artikel von Thomas Durchdenwald über Izhak Akermans Geschichte mit dem Titel „Für manches fehlen die Worte …“, in dem auch ausführlich auf seine Zeit im KZ Vaihingen/Enz und im KZ Unterriexingen eingegangen wird. Mit Erlaubnis der Stuttgarter Zeitung veröffentlichen wir den lesenswerten Artikel an dieser Stelle: „Für manches fehlen die Worte…“, Stuttgarter Zeitung, 14.05.2021

Letzte Aktualisierung: am 15.06.2021 im Mitgliederbereich

 

Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten. In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.

Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.



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