

Herzlich willkommen auf der Website der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz!
Veranstaltungshinweis – 27. Januar 2026 – „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“
Unter Einbezug der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz gestaltet Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum (hier finden Sie nähere Informationen) im Rahmen der bundesweiten Initiative „Kultur gegen das Vergessen“ einen Beitrag für Baden-Württemberg. Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Bahnfahrt von Stuttgart zur KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz, einem ehemaligen Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof.
Während der Fahrt liest das Ensemble von LOKSTOFF! Biografien deportierter und ermordeter Menschen aus Stuttgart – Texte über die Tage des Abschieds, das Packen, das Verlassen der Wohnungen, den Weg zum Sammelplatz und den Beginn der Deportation. Am historischen Ort zeigen Jugendliche die Theaterproduktion „Gegen das Vergessen – Erinnern für das Morgen“, begleitet von Fotografien aus der internationalen Ausstellung von Luigi Toscano. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten der Überlebenden Eva Fahidi und Amira Gezow. Die Inszenierung endet mit der Fabel „Der braune Morgen“ von Franck Pavloff.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz zu besuchen.
Die wichtigsten Informationen und Voraussetzungen zur Teilnahme:
Start: Stuttgart Hauptbahnhof
Datum: 27. Januar 2026, Uhrzeit: ca. 18.30 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei, setzt jedoch einen gültigen Fahrschein voraus. Wenn Sie möchten, können Sie die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e. V. mit einer kleinen Spende unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter nicola.merkle@lokstoff.com.
Der genaue Treffpunkt sowie die Abfahrtszeit werden nach der Anmeldung mitgeteilt. Die Veranstaltung findet, bis auf die Bahnfahrt, im Freien statt – bitte warme Kleidung, festes Schuhwerk sowie eine Taschenlampe oder andere Lichtquelle mitbringen. Die Bahntickets müssen von den Teilnehmenden selbst gekauft werden.
Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. tritt nicht als Veranstalter auf, unterstützt die Veranstalung aber ausdrücklich!
zuletzt aktualisiert am 11.01.2026
Aktuelles

Lesung im Seminarraum: Asbjørn Halvorsen – Fußballstar im Vaihinger Konzentrationslager
Jürgen Kowalewski aus Hamburg stellte am 18. November 2025 im gut besuchten Seminarraum der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz sein gerade erschienenes Buch „Ein HSV-Star in Widerstand und KZ“ über Asbjørn „Assi“ Halvorsen vor. Der 1898 in Sarpsborg

Eindrückliche Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Reichpogromnacht in der Peterskirche
Auf Initiative dreier Musikerinnen aus dem Raum Vaihingen/Enz organisierte die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz am Sonntag, den 9. November 2025 eine nicht alltägliche Gedenkveranstaltung. Rund 100 Besucher/innen in der gut besetzten Peterskirche erlebten eine eindrückliche Veranstaltung getragen

Hohe Auszeihnung für LAGG
Alle zwei Jahre verleihen der Landtag von Baden-Württemberg und die israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes die Joseph-Ben-Issachar-Süßkind-Oppenheimer-Auszeichnung an Projekte, die sich gegen Menschenfeindlichkeit und gegen Vorurteile in Wissenschaft und Publizistik einsetzen. Diese

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Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.
hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten.
In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.


Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz
wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.
Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.
