Der 1995 von der KZ Gedenkstätte Vaihingen/Enz und der Landesmedienzentrale für den Einsatz in der Schule produzierte Film stellt ein Einzelschicksal eines Häftlings in den Mittelpunkt.
Er versucht die fast zweijährigen Zwangshaft des Niederländers Jules Schelvis zwischen 1943 und 1945 nachzuzeichnen. Der Leidensweg des damals Zweiundzwanzigjährigen führte ihn von Amsterdam nach Sobibor, wo seine Ehefrau und andere Verwandte ermordet wurden. Über Radom und Auschwitz kam er schließlich nach Vaihingen/Enz, wo er im KZ Wiesengrund sowohl im Arbeitslager als auch im März und April 1945 im Krankenlager interniert war.
Etwa 50 Jahre nach der Befreiung werden seine Erinnerungen im Film, gestützt durch authentisches Bildmaterial, wieder lebendig.
Weitere biographische Informationen über Jules Schelvis.
Er versucht die fast zweijährigen Zwangshaft des Niederländers Jules Schelvis zwischen 1943 und 1945 nachzuzeichnen. Der Leidensweg des damals Zweiundzwanzigjährigen führte ihn von Amsterdam nach Sobibor, wo seine Ehefrau und andere Verwandte ermordet wurden. Über Radom und Auschwitz kam er schließlich nach Vaihingen/Enz, wo er im KZ Wiesengrund sowohl im Arbeitslager als auch im März und April 1945 im Krankenlager interniert war.
Etwa 50 Jahre nach der Befreiung werden seine Erinnerungen im Film, gestützt durch authentisches Bildmaterial, wieder lebendig.
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