Die Gedenkstätte - Stationen - Konzeption

In der Gedenkstätte können fünf Stationen aufgesucht werden:
 
Empfangs- und Informationsraum: Anhand eines Modells kann man die  Lage, Struktur und Größe des ehemaligen Lagers im topographisch veränderten  Glattbachtal nachvollziehen. Durch ein Geschichtsfries und Informationsmaterialien werden den Besuchern die notwendigen Basisinformationen zum Verständnis der historischen Zusammenhänge gegeben.ehemalige Bade- und Entlausungsbaracke: Auf einem Steg erreicht man ihre denkmalgeschützten Fundamente. Diese befinden sich heute in einem geschützten und abgedunkelten Raum, in dem eine  audiovisuelle Medieninstallation gezeigt wird. Die etwa 20minütige Videocollage aus Originalzitaten von Häftlingen, Musik, verfremdeten und überblendeten Bildern und Geräuschen soll den Besuchern einen affektiven Zugang zur Geschichte, besonders aber zu den grausamen Schicksalen der Insassen ermöglichen. Der Raum bleibt abgedunkelt, nur an entsprechenden Textstellen werden die Fundamente mit Lichteffekten in die Präsentation einbezogen.ehemalige SS-Küche: Hier befinden sich Wechselausstellungen wie z.B. zurzeit  „Vom Massengrab zum Ehrenfriedhof“, die einzelne Aspekte der Thematik näher bringen.Stollen: Dieser wurde von Häftlingen als Luftschutzraum für die SS – Wachmannschaften aus dem Fels gesprengt. Er ist das letzte sichtbare Zeugnis der Häftlingsarbeiten.KZ - Friedhof: Auf dem ehemaligen Gelände der Massengräber entstand 1958 der KZ-Friedhof. Dort ruhen 1342 Opfer in anonymen Gräbern. Der Friedhof mit seinem Gedenkstein und den Gedenktafeln ist der eigentliche  Ort des Gedenkens und Trauerns. Dort findet die jährliche Gedenkfeier im Monat (April) der  Befreiung des Lagers statt.